Join us on a literary world trip!
Add this book to bookshelf
Grey
Write a new comment Default profile 50px
Grey
Subscribe to read the full book or read the first pages for free!
All characters reduced
Der Aufruhr der Ausgebildeten - Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung - cover

Der Aufruhr der Ausgebildeten - Vom Arabischen Frühling zur Occupy-Bewegung

Wolfgang Kraushaar

Publisher: Hamburger Edition HIS

  • 0
  • 0
  • 0

Summary

Das Jahr 2011 war das Jahr der unerwarteten und sich weltweit immer weiter ausbreitenden Proteste. In verschiedenen arabischen Ländern haben Demonstranten so lange aufbegehrt, bis sie ihre Regime zu Fall gebracht und deren Potentaten verjagt hatten. Und seitdem in Manhattan die Bewegung "Occupy Wall Street" entstanden ist, scheint das Aufbegehren nun auch im Epizentrum des internationalen Finanzkapitals angekommen zu sein. Die Protestaktionen gegen das Banken- und Finanzsystem sind zudem mittlerweile auf alle anderen Erdteile übergesprungen; inzwischen wird in mehr als 1000 Städten in über 80 Ländern demonstriert. Millionen sind auf die Straße gegangen und fordern eine wirksame Politik zur Kontrolle der Finanzmärkte und zur Bekämpfung der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Auch wenn es in Deutschland bislang nur Zehntausende waren, so ist auch hier der Impuls der Occupy-Bewegung angekommen. Noch nie zuvor ist eine Protestbewegung hierzulande von der Bevölkerung, zu Teilen aber auch von der Politik, so sehr begrüßt worden. Ihr Ziel, die Macht der Banken zu beschneiden, wird von über 80 Prozent der Deutschen geteilt. Was ist das aber für eine Bewegung? Wer sind ihre Akteure, was sind ihre Ziele und was macht ihre Erfolgsaussichten aus? Haben sie wirklich eine Chance, die destruktiven Dynamiken der internationalen Finanzmärkte einzudämmen oder gar aufzuhalten?
Available since: 10/24/2012.
Print length: 255 pages.

Other books that might interest you

  • Nox Arcanum - Essays zur Philosophie und Praxis der Selbstvergöttlichung - cover

    Nox Arcanum - Essays zur...

    Asenath Mason, Holger...

    • 0
    • 1
    • 0
    Der linkshändige Pfad, der „Pfad der Selbstvergöttlichung“, hat eine ältere Tradition als sein Gegenstück,entstammt er noch der frühesten Phase der menschlichen Evolution. Die ophidischen Traditionen vonAfrika, die drakonische Kulte des Alten Ägypten und die tantrischen Systeme aus Indien gelten als dieUrsprünge dieses Pfades.            In diesem Buch kommen moderne Vertreter des linkshändigen Pfades zu Wort. Neben theoretischen Abhandlungen finden praxisbezogene Übungen wie Rituale Platz in diesem Sammelband illustrer Gestalten,dass nicht selten voller Humor ist.            Aus dem Inhalt (Änderungen vorbehalten):Vama Marg - Der Pfad der Linken Hand von Thomas LückewerthEin Herz für Tantra von Jan FriesYezidi von Frater EremorEtz Chajim und Ha-ilan ha-izon: Der Baum des Lebens und der Baum des Todes - Eine kurzeEinführung in die kabbalistische Lehre von den Sephiroth und Qliphoth von Christiane & HolgerKliemannelSufismus - Ein Zugang zum Linken Pfad? von Frater LaShTal-NHSHDer drakonische Pfad - Eine Einführung von Asenath MasonSalja Heljar - Auf dem Weg zur Hel von Daemon SutekSutuach von Frater EremorBöses um böses zu bekämpfen - Eine kurze Untersuchung des assyrischen Dämons Pazuzu vonHolger KliemannelBaphomet! - Auf den Spuren einesMysteriums von Deyemon & Frater Lux TenebrarumSamael von Asenath Mason
    Show book
  • Gesellschaft der Angst - cover

    Gesellschaft der Angst

    Heinz Bude

    • 0
    • 2
    • 0
    Angst kennzeichnet eine Zeit, in der in Europa Populisten von rechts im Anmarsch sind, in der sich unter ganz normalen Leuten Erschöpfungsdepressionen ausbreiten und in der der Kapitalismus von allen als Krisenzusammenhang erlebt wird. Angst ist der Ausdruck für einen Gesellschaftszustand mit schwankendem Boden. Die Mehrheitsklasse fühlt sich in ihrem sozialen Status bedroht und im Blick auf ihre Zukunft gefährdet. Man ist von dem Empfinden beherrscht, in eine Welt geworfen zu sein, die einem nicht mehr gehört. 
    Am Leitfaden des Erfahrungsbegriffs der Angst erfasst Heinz Bude eine Gesellschaft der verstörenden Ungewissheit, der heruntergeschluckten Wut und der stillen Verbitterung. Das betrifft die Intimbeziehung genauso wie die Arbeitswelt, das Verhältnis zu den politischen Angeboten ebenso wie die Haltung zur Finanzdienstleistung. Es handelt sich weniger um die Angst vor einem "großen Anderen", es ist die Angst vor den eigenen, schier unendlich wirkenden Möglichkeiten, zu denen wir uns verleiten lassen. Das Angstbild, das sich nach den Funktions- und Legitimationskrisen des Kapitalismus wie des Internets ausbreitet, ist das Bild von selbstregulativen Systemen, die auf den Reaktionen und Entscheidungen der beteiligten Individuen beruhen. 
    Welchen gesellschaftlichen Entwicklungen sehen sich die Menschen ausgeliefert, wo fühlen sie sich verlassen, bevormundet oder übergangen? Wie kann unser Ich der Angst standhalten und in welchen Ritualen und Diskursen kann es sich mit anderen über die gemeinsamen Ängste verständigen?
    Show book